Lehre Bachelor 2021/22

Modul 111
Kommunikation, Gesprächsführung und Beratung

Das zum achten Mal durchgeführte Modul BA 111 führt Sie in professionelles kommunikatives Handeln als Fachkraft der Sozialen Arbeit ein. Sie erwerben bedeutsame Kompetenzen in sozialer Kommunikation und Interaktion, lernen Gesprächsformen und Methoden der Gesprächs-führung im Rahmen von Hilfeprozessen kennen und bilden Basiskompetenzen zur Beratung in der Sozialen Arbeit aus.

Das Modul findet im HS 2021 wieder mit dem Konzept des "Inverted classroom" vor Ort in Olten statt. Sie erwerben sich das nötige Vorwissen für die Lektionen mit Videolectures und Lektüre und in den Lektionen gewinnen wir Zeit für Fragen, Aneignung des Stoffs, Austausch, Training und Feedback. Ich freue mich sehr auf eine erneute spannende Moduldurchführung, und nach den Lockdown-Semestern auf lebendige Begegnungen im Campus in Olten.

Modulkoordination Olten:

Wolfgang Widulle

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Modul 300 
Erfolgreich studieren - kompetenzorientiert lernen

Seit 2004 führen Andreas Schauder und ich Studierende in Strategien und Techniken von Selbst- und Zeitmanagement und in Lernstrategien im Studium ein. Über die Jahre hat sich das Blended-Learning-Setting im Modul sehr bewährt. Es führt Sie in wirksame und nachhaltige Formen und Methoden des Lernens im Studium ein und unterstützt Sie im Selbstmanagement in Ihrem Studium.
NEU: Wir arbeiten mit Videolectures zu den Lernwerkstätten, die Ihnen  die Modulinhalte attraktiv, gut verständlich und lebendig präsen-tieren. Auch wenn keine Pflicht: BESUCHEN - Sie lernen effektiver und freudvoller. Auch dieses Modul findet im HS 2021 in Präsenz vor Ort in Olten statt.

Modulleitung:
Wolfgang Widulle und Andreas Schauder

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Modul 308 
Neurowissenschaften und Soziale Arbeit

Die Neurowissenschaften sind im öffentlichen Diskurs überaus präsent und die Deutungs-ansprüche der Neurowissenschaften sind gross und reichen weit. In der Sozialen Arbeit werden ihre Erkenntnisse aber nur wenig zur Kenntnis oder nur hingenommen: Eine selbstbewusste Rezeption oder auch ein kritischer Dialog der Sozialen Arbeit mit den Neurowissenschaften ist nicht erkennbar.
Die kritische Auseinandersetzung mit der «neuen Leitwissenschaft» Hirnforschung für die Soziale Arbeit bedeutsam, denn wichtige Thesen der Neurowissenschaften gäben zu einer Kritik aus Sicht der Sozialen Arbeit ebenso Anlass, wie die fachlich teils bewährte, teils aber noch sehr umstrittene Nutzung der Neurowissenschaften.
Das Modul vermittelt aktuelles und verständliches Basiswissen zur Hirnforschung. Es nimmt ausgewählte Schnittstellen von Neurowissenschaften und Sozialer Arbeit in den Blick und diskutiert einige für die Soziale Arbeit bedeutsamen Erkenntnisse und Anwendungen der Neurowissenschaften. Weiter gibt es Orien-tierungshilfen für die kritische Auseinander-setzung.

Modulleitung:
Wolfgang Widulle

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Modul 415 Herausfordernde Situationen in Gespräch und Beratung

In Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit wie der Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe oder dem Kindes- und Erwachsenenschutz gehören Krisen und Konflikte, Eskalations- oder Gefährdungs-situationen ebenso zum Arbeitsalltag wie Konfrontation oder Grenzen setzen. Auftrag und Mandate in diesen Gesprächen oder Alltags-situationen sind immer herausfordernd, teils dilemmatisch, teils diffus, teils aber auch fachlich gut beschreibbar. Die Kommunikation in solchen Situationen erfordert verglichen mit „Standard-situationen“ in Betreuung, Begleitung und Beratung eine grössere Sensibilisierung, anderes Wissen und vermehrt auch sicherheits- und risikobewusstes Denken und Handeln.
Persönliche Handlungsmuster in heraus-fordernden Gesprächssituationen sind tief verwurzelt, stabil und biopsychisch verankert. Um neues Handeln in herausfordernden Gesprächen anzubahnen und in sichere, konstruktive Kommunikation zu verwandeln, ist einiger Aufwand durch Neu- und vor allem Umlernen bestehender Handlungsmuster erforderlich.
Das Wahlmodul macht dazu einen Anfang, es ergänzt gleichzeitig die Module BA110 und 111 um Aspekte, die dort nicht erarbeitet werden konnten. Es unterstützt Sie darin, einen fachlich fundierten, persönlichen und ressourcen-orientierten Lernweg zu herausfordernden kommunikativen Situationen und Gesprächs-formen einzuschlagen und erfolgreich zu beschreiten. Dazu optimieren Sie Ihr Gesprächs-verhalten in selbstgewählten Fähigkeits-bereichen.

Modulleitung:
Wolfgang Widulle

Die Moodle-Seite des Moduls 415 wird vor Beginn des Moduls freigeschaltet.

Modul 449 Kommunikations-psychologie in der Praxis

Effektive, beziehungsverträgliche und klare Kommunikation ist für Professionelle der Sozialen Arbeit eine notwendige Voraussetzung. In diesem Wahlpflichtmodul wird der eigene Kommunikationsstil reflektiert und das eigene Kommunikationsverhalten professionalisiert. Mithilfe von praxisbewährten Modellen wird ein vertieftes kommunikationspsychologisches Verständnis erarbeitet, welches im Berufsalltag hilft, authentisch und situativ stimmig zu kommunizieren.

Die sechs Kommunikationsmodelle nach Friedemann Schulz von Thun eignen sich hervorragend für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dein eigenen Kommunikationsverhalten. Durch einen seminar- und prozessorientierten Aufbau und durch das Einbringen von eigenen Praxisbeispielen der Studierenden findet ein intensiver und praxisnahes Unterrichtsklima. 

Modulinhalte

– Das Kommunikationsquadrat
– Das Situationsmodell
– Das innere Team
– Das Teufelskreis-Engelskreis-Modell
– Das Wertequadrat
– Das Riemann-Thomann-Modell

Modulleitung:
Wolfgang Widulle
Verantwortliche Dozentin: Andrea Gehrig

Das Modul kam im HS 2021/22 mangels Teilnehmern leider nicht zustande.

Modul 136b Kasuistik mit dem SPSA - Teil 2

Der BA-Studiengang Soziale Arbeit hat seit 2013 einen Ausbildungsstrang Kasuistik integriert. Studierende lernen hier fallbezogenes Denken, Reflektieren und Handeln auf der Basis wissenschaftlicher Ansätze der Fallanalyse.

Zu diesen Ansätzen gehören neben rekonstruktiven Verfahren auch das System-theoretische Paradigma der Sozialen Arbeit SPSA von Staub-Bernasconi, Obrecht und Geiser.

Das Modul führt in das SPSA und die Hilfeplanung mit dem Ansatz ein und leitet Studierende zur reflexiven Fallarbeit im Sinne einer Reflexion der eigenen Handlungs-grundlagen an. Im zweiten Teil des Moduls bearbeiten studentische Gruppen einen Fall, erstellen eine soziale Diagnose, Ziele und Überlegungen zu Interventionen. Weiter stellen sie reflexive Überlegungen zu ihrer professionsbezogenen Positionierung im Modul an.

Modulleitung Strang III:
Maria Solér

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